Christof Sandt - Was Sie über Klärungshilfe / Mediation wissen sollten
Die meisten Menschen sind gemeinschaftliche Wesen.

Und da Sie dies lesen, Sie wohl besonders.


Sie sind durch ihre Familie, Arbeit oder Freizeit in mehr oder weniger enge soziale Beziehungen zu anderen Menschen eingebunden.

Dabei ist es ganz natürlich, dass in diesen Beziehungen Missverständnisse und Spannungen, am Ende manchmal auch sehr handfeste Konflikte und daraus sogar ausgewachsene Krisen entstehen.

Das bedeutet für die Beteiligten meist zunächst einmal eines: Leid.

Und dies regelmäßig: sehr vorsichtig ausgedrückt!

Schließlich sind bei Vielen Leidensdruck und Schmerz so groß, dass der Wunsch entsteht diesen Konflikt zu überwinden.

Endlich!

Für die eigene Unversehrtheit.

Und für eine ersehnte Wiederkehr des vielleicht sogar Leichten. Harmonischen.

Manchmal und überdies - als eine Form von Wertschätzung – auch für den und die Anderen.

Sie haben nun diese Seite gefunden und wissen somit, dass es für Fälle wie den Ihren ausgebildete “Konfliktlotsen“ gibt.

Die Aufgabe dieser sogenannten Mediatoren ist es nun zunächst, alle an einem solchen Konflikt Beteiligten zusammen zu bitten.

Beginnend damit ist der Mediator für den gesamten Prozess einer unbedingten Allparteilichkeit verpflichtet.

Auch gibt er die Spielregeln des Verfahrens wie Respekt sowie Wahrhaftigkeit vor.

Und er leitet mit Prozess- und mannigfaltiger Methodenkompetenz alle Beteiligten durch ein für sie schwieriges Feld.

Auf diesem Feld führt er die Beteiligten nun dahin, Ihre Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse offenzulegen.

Soweit dies für die Klärung dieses Konfliktes notwendig ist. Und Sie dies wollen.

Die Erfahrung zeigt, dass dieses Offenlegen von den Beteiligten regelmäßig als befreiend, beziehungsheilend - häufig sogar als ausgesprochen beglückend empfunden wird.

Hier fallen dann Sätze wie „Ach, das habe ich ja gar nicht gewusst!“ oder „Oh! Da habe ich Dich wohl falsch verstanden!“

Auch - und hier wird es immer erstaunlicher – leitet der Mediator die Beteiligten im Falle eines damit erreichten „Perspektiv-Wechsels“ an, selbstständig Ihre ganz eigenen, neuen und konkreten Handlungsmöglichkeiten oder Kompromisse zu finden.

Für einen dann wieder harmonischen Fortgang Ihrer Beziehung.

Am Ende, der meist ein (Wieder-)Anfang ist, gilt:

In etwa 8 von 10 Fällen findet sich ein „guter Weg“ aus dem Konflikt.


- Warum also nicht auch in Ihrem?